Trinkwasser als reines Eigenerzeugnis

Das Trinkwasser für den Gräflichen Park und die Gräflichen Kliniken kommt aus den eigenen Quellen, wird selbst gefördert und durch eine moderne Ultra/Nano-Filtration aufbereitet, so dass sich der Einsatz von Chlor auf ein Minimum beschränkt. Die Abwässer werden in Schmutzwasser und Oberflächenwasser getrennt – so werden die Aufbereitungskosten in den Abwasserwerken gesenkt. Das Oberflächenwasser wird direkt den Bächen zugeführt. Die Abwasserrohre selbst wurden mit einem so genanntem Inliner versehen. Das bedeutet, dass ein Kunststoffschlauch in die vorhandenen Leitungen eingeführt wird und defekte Rohre auf diese Weise abdichtet. Dadurch wird das Versickern von Abwasser in Erdreich verhindert und die tatsächliche Abwassermenge um fast 50 % reduziert.
Mit dem vorhandenen Wasser wird schonend umgegangen: Das Bewässerungssystem des Parks und des Golfplatzes basiert ausschließlich auf den anliegenden Parkteichen. Auch die Förderanlagen der Gräflichen Quellen schöpfen die verschiedenen Quellen niemals bis an das Limit aus, um kurzfristig mehr Gewinn zu machen, sondern entnehmen nur soviel Wasser, wie notwendig.

Mineralwasser wird nicht über lange Transportwege aus dem Ausland (z.B. den Fidschi-Inseln, aus Italien oder Frankreich) beschafft, sondern die Erzeugnisse aus den Gräflichen Quellen verwendet. Diese Produkte werden überwiegend in einem Umkreis von 100 Kilometern distribuiert (80 Prozent des Umsatzes) und die Quellen regelmäßig überprüft und analysiert. 2009 wurde das „Bad Driburger Medium“ von „Stiftung Öko-Test“ mit „sehr gut“ prämiert, weil die Mineralisierung besonders ausgewogen ist (z.B. Kalzium und Magnesium) und darüber hinaus für die Zubereitung von Säuglingsmilchnahrung geeignet ist.

  • Im Bereich der Abfallentsorgung wird auf eine strenge Trennung nach Papier-, Glas- und Bio-Abfall geachtet.
  • Das Unternehmen setzt auf Mehrweg. Der Glasanteil liegt bei hohen ca. 65 %.

Im Boden von Bad Driburg befindet sich ein natürliches Kohlensäurevorkommen. Statt künstlich erzeugte Kohlensäure in die Getränkeprodukte der Bad Driburger Naturparkquellen beizumischen, verwendet das Unternehmen natürliche Kohlensäure - allerdings nur so viel, wie auf natürlichem Weg nachgebildet werden kann.

Hauseigene, nachwachsende Moorlandschaft

Für das Düngen der Beete in den Gräflichen Parks und Gärten wird nur das eigene Bad Driburger Moor verwendet, das in den Teichen regenerieren bzw. nachwachsen kann. Es wird auch aktiv in zahlreichen Behandlungs- und Regenerierungsmaßnahmen der Gräflichen Kliniken eingesetzt.

Moorbäder finden auch im Medical Wellness-Bereich des 4* Superior-Hotels "Gräflicher Park" Anwendung, wo die schonende Nutzung von Naturprodukten im Vordergrund steht.

In der Küche

Ein Großteil der verwendeten Produkte, wie z.B. Käse, Fleisch, Spargel und saisonales Obst, kommen von regionalen Lieferanten (z. B. Käserei Menne aus Nieheim; Fleischerei Klare aus Borgentreich, etc.). Viele dieser Produkte stammen aus biologischem Anbau (z. B. Honig vom Blütenland; Wein vom Weingut Sander in Mettenheim). Das Wildfleisch stammt aus der eigenen gräflichen Jagd, Kräuter und Blüten (z. B. Holunder und Bärlauch) werden, wenn möglich, im Gräflichen Park gepflückt.
In der Küche wird ausschließlich frisch gekocht und kein Convenience-Produkt zum Einsatz gebracht. Zusatzstoffe sowie Konservierungsmittel kommen nicht in das Essen.

  • Eigene Gewächshäuser: Die Köche des Gräflichen Parks pflegen und ernten Obst und Gemüse weitestgehend selbstständig.
  • Eigene Marmeladenproduktion, Süßspeisen werden selbst produziert.
  • Mitarbeiter/innen erhalten Getränke kostenlos und Mittagessen zum steuerlich relevanten Mindest-Eigenanteil.
  • Sämtliche Speisen für den Klinikbetrieb werden in 100%igen Tochtergesellschaften zubereitet.