Ziele

Die Initiative Fokus Nachhaltigkeit wurde von 10 Impulsgebern und Projektpartner initiiert, wozu unter anderem die Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) und die Bertelsmann Stiftung zählen. Rund 200 Unternehmen aus NRW und Niedersachsen sind aktuell der Initiative angeschlossen. Das dreijährige Forschungsprojekt verfolgt u. a. die Ziele:

  • Erarbeitung einer Vorgehensweise zur Weiterentwicklung des Themas Nachhaltigkeit in Unternehmen. So sollen konkrete Ansätze entwickelt werden, mit denen mittelständische Unternehmen Maßnahmen im Bereich Nachhaltigkeit (mit Fokus auf Mitarbeiter, Gesellschaft/Region und Umwelt) umsetzen können.
  • Aufarbeitung von aktuell bestehenden Muster-Beispielen zum Thema Nachhaltigkeit von Unternehmen (Best Practice-Vorgehen), um weitere Unternehmen zu inspirieren, ebenfalls entsprechende Wege einzuschlagen (Vorbildcharakter).
  • Entwicklung völlig neuartiger Maßnahmen, mit denen das Thema Nachhaltigkeit / unternehmerische Verantwortung in der Gesellschaft gefördert wird.

 

Das oben stehende Fokus Nachhaltigkeit Drei-Säulen-Modell stellt die projektierte Zielführung plastisch da.

Praktische Nachhaltigkeit in Unternehmen kann in drei Stoßrichtungen gegliedert werden:

  • Umwelt/Ökologie
  • Mitarbeiter/innen
  • Gesellschaft/Region

Die vierte Stoßrichtung „Ökonomie“, deren Sicherstellung das Ziel nachhaltiger Bestrebungen sein muss, wird im Rahmen der drei Stoßrichtungen nicht explizit aufgeführt, da Wirtschaftlichkeit inhärent mit den drei Säulen der Nachhaltigkeit verbunden ist.

Grundgedanke

Ein jedes Unternehmen hat einen individuellen wirtschaftlichen Fokus, weshalb sich Unternehmen nicht nur hinsichtlich Produkten/Services, sondern auch im Bereich der ökonomischen Nachhaltigkeit unterscheiden.

So gibt es beispielsweise familiengeführte KMU, die einen besonderen Fokus auf ihre Region legen. Analog zu der in der Grafik aufgezeigten Säule drei, Gesellschaft/Region, wies eine solche Unternehmung bspw. in den Bereichen“ Sponsoring“ oder auch „Standortentwicklung“ besondere Kompetenzen und großes Engagement auf. Ebenso gibt es KMU, die sich z. B. im Bereich der (regionalen) Umwelt besonders engagieren, wobei die Aspekte „Umgang mit Ressourcen“ oder bspw. auch „Reduzierung der Umweltbelastungen“ besondere Berücksichtigung finden würden.